LOS LASSEN und zu sich SELBST finden

 

 

los_lassen_01Durch das Loslassen der Angst bekommt das Leben ein neues, viel schöneres Gesicht.

Setzen sie sich einmal damit auseinander, was ihre Angst mit ihnen macht, wo sie sie hintreibt. Sie treffen Entscheidungen aus Angst, die meistens verkehrt sind, und sie ärgern sich im Nachhinein so gehandelt zu haben.

Würden sie das Gleiche nochmals angstfrei betrachten, so würden diese Entscheidungen ganz anders ausfallen.

Sobald man jedoch beginnt, sich mit der Angst auseinander zu setzen und sie sich vor Augen führt, beginnen bereits die ersten Schritte des Loslassens der Angst.

Schon allein der Schritt es zu wollen, ist der Beginn einen Stein in Bewegung zu setzen.

Lassen sie einmal die Angst weg und sind mutig, das zu sagen was sie stört oder gerade nicht passend ist. So festigen sie den ersten Schritt. Durch Entstehung der innerlichen Stärke, sowie Erleichterung gerade das gesagt oder getan zu haben, beginnt der Stein weiter zu rollen.

Je mehr Erfolg sie erleben, umso leichter ist es zu erkennen, dass nur Angst es war, die sie jahrelang gehindert hat – sie selbst zu sein – sonst gar nichts.

Möchten sie in allen Bereichen perfekt sein? Das funktioniert nur, wenn sie an sich selbst glauben und es in ihrem Herzen fühlen.

Durch das Öffnen ihres Herzens werden auch sie erfahren, dass niemand perfekt ist und jeder durch seine eigenen Fehler lernt, um für sich zu entscheiden, ob man jetzt perfekt ist oder nicht.

Mir wurde durch einen jungen Firmenchef, den ich kennen lernte, vor Augen geführt, wie Angst – immer „Perfekt“ sein zu müssen – auf Menschen wirkt. Er glaubte durch Perfektionismus alles zu erreichen. Er konnte gegenüber seinen Mitarbeitern nicht als Mensch mit Herz erscheinen.

Er hatte Angst davor, da er sich einbildete, ein guter Chef müsse unnahbar und korrekt sein. Aber diese Unnahbarkeit wirkte auf die Menschen sehr kalt, obwohl er es innerlich doch gar nicht wollte.

Hie und da ein Späßchen wäre schon sehr aufheiternd gewesen, aber das würde ja bedeuten, man ist liebevoller zu den Mitmenschen und diese könnten es ja ausnutzen. Da ist korrekte Unnahbarkeit viel besser, dachte er sich.

Als auf einmal die besten Leute seiner Firma kündigten, bekam er zusätzlich Angst, wichtige Aufträge zu verlieren und dabei in den Ruin zu stürzen.

Er fand jedoch keine Erklärung für das Handeln seiner Leute. Seine Angst wurde immer größer und seine Nerven lagen mittlerweile blank.

Am Abend sprach er oft mit seiner Frau darüber, doch wollte er sie nicht zu sehr belasten. Er schluckte den Großteil seiner Bedrückung einfach runter.

Irgendwann wurde die Situation für diese Familie jedoch zu erdrückend und seine Frau empfahl ihm, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Sie kannte mich bereits.

Sie selbst hatte schon einige Erfahrungen mit ihrem Schutzengel gemacht. Ab und zu versuchte sie, ihrem Mann davon zu erzählen, doch er konnte damit nichts anfangen. Sie erzählte ihm von Situationen, in denen ich ihr bereits geholfen hatte.

Sie sagte ihm, dass die Engel, insbesondere unser Schutzengel, immer zur Stelle sind, um uns zu helfen, wenn wir nur darum bitten. Sie wollte auch ihn dazu animieren, sich mit seinem Schutzengel zu unterhalten. Sie meinte, er solle ihn um Unterstützung und Beistand bitten. Sobald er diese Bitte ausspricht, wird auch ihm geholfen werden.

Ihr Mann jedoch, ein junger Geschäftsunternehmer, glaubte solche Dinge, welche weder wissenschaftlich belegbar, noch anfassbar sind, nicht. Schließlich bat mich seine Frau mit seinem Schutzengel zu sprechen – was ich danach auch tat.

Ich begann mich mit ihm zu unterhalten und notierte mir alles auf einem Block. Manches war sehr hart und ich dachte mir, das kann ich dem armen Mann doch nicht sagen, vor allem, weil er ja nicht wirklich daran glaubte!

Doch meinte sein Schutzengel, dass es gerade diese kritiklastigen Dinge sind, welche ich ihm unbedingt sagen sollte. Es würde ihn zum Nachdenken anregen.

Der Schutzengel wollte ihm vor Augen führen, wie die richtige Verhaltensweise gegenüber seinen Mitarbeitern aussehen sollte. Er wollte ihm klar machen, dass auch ein Mann mit Herz, Chef sein konnte.

Und das sogar noch viel besser als jemand, der an den Bedürfnissen seiner Mitarbeiter nicht interessiert ist…

ISBN: 978-3-200-01227-1
EUR 14,90

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